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diesem Plätzchen will ich mir recht viel zu gute thun, entweder daß ich alles wachsen u. grünen sehe, oder bald da ausruhen darf. D. 10tn klagte sie über Schwäche, war aber doch ganz munter, u. unterhielt sich den Vormittag recht angenehm mit jedermann, so in die Krankenstube kam, sonderlich vom Heimgehen. Als eine Schwester sagte, es wäre doch sehr schön, wenn man kein langes Krankenlager hätte, erwiederte sie mit Nachdruck: Dieses habe ich dem Heiland ganz überlassen; mir ists recht, wie Ers mit mir macht. Zu Mittag speisete sie wie gewöhnlich, u. machte sich zurecht, bey der schönen Witterung auf den Gottesacker zu gehen. Bald darauf sagte sie: „jezt könte ich auch sagen (so wie sie es einmal von einer ihrer Kranken gehört hatte) es geht etwas ungewöhnliches in mir vor“ – u. zugleich zeigte sich bey ihr mehr eine

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 349. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/355&oldid=- (Version vom 7.4.2025)