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im Herbst 1741 in Königsberg zum erstenmal von den Brüdern hörte, u. mit ihnen bekannt wurde.“

So weit nur geht des seligen Bruders Nachricht von sich selbst.

Die Gnade Gottes arbeitete weiter kräftig an seinem Herzen, so daß er im vollgültigen Opfer Jesu Ruhe fand. Er pflegte zu erzehlen, daß ihm zu damaliger Zeit der liebe Heiland besonders einmal auf eine ihm unvergeßliche Weise nahe vors Herz getreten sey, u. ihn so reichlich getröstet u. begnadigt habe, daß er vor Beschämung u. Freude immer habe weinen müssen. Auch jedesmal, wenn er auf diese Materie kam, standen ihm wieder die Thränen in der den Augen. „Ach“, sagte er oft, „ich erkenne u. fühle mich der geringsten Gnade unwerth, die mir von Ihm widerfährt. Wenn ich zu Ihm komme, werde ich nichts anders sagen können als: Herr Jesu, Du bist mir zu stark geworden, Du hast mich überredet; ich

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 356. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/362&oldid=- (Version vom 7.4.2025)