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wäre Dich nimmermehr suchen gegangen, aber Herr Jesu, Du hast mich gesucht, u. bis diese Stunde in Gnaden bey Dir erhalten: ach meine Gnadenwahl ist mir wichtig u. groß, u. geht mir über alles.“
Im Jan. 1743 trat er abermal in die Ehe mit der nunmehrigen Witwe Beata Christina geb. Kargertin. Dieselbe ist mit 4 Kindern gesegnet worden, von denen nur eine Tochter am Leben ist, u. sich hier in der Gemeine befindet.
Als anno 1744 mit den Brüdern in Stettin eine Einrichtung gemacht wurde, erhielt er bald Erlaubnis in ihre Versammlungen zu gehen. Da aber bald darauf dieses Häuflein mancherley Druck, Schmach u. Lästerungen der Welt erfahren muste, blieb er eine Zeitlang zurück. Indessen wurde er doch von seinen bekannten Geschwistern besucht; bey welcher Gelegenheit auch seine Frau einen Trieb bekam in die Versamlungen zu gehen. Er widerrieth es ihr zwar, u. glaubte, es wäre noch
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 357. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/363&oldid=- (Version vom 7.4.2025)