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auch bald zum Genuß des heiligen Abendmahls.

Bald darauf bekamen sie beyde ein großes Verlangen, Einwohner einer Ortsgemeine zu seyn; womit sie aber damals nicht laut seyn durften, weil ihre beyderseitige Eltern nicht ihrer Gesinnung waren, u. sie viel darüber würden zu leiden bekommen haben. Ihr Verlangen darnach währte indessen beständig fort; und als sie anno 1774 ihre Tochter nach Gnadenberg brachten, resolvirten sie, auch für sich um ein Wohnplätzchen in einer Schlesischen Gemeine anzuhalten. Zu ihrer großen Freude erhielten sie am 12 Nov. 1775 die Erlaubnis hieher nach Gnadenberg zu ziehen; aber sich derselben wirklich zu bedienen, erlaubten ihre äussere Umstände nicht eher als anno 1779, da sie am 3 Nov. vergnügt u. dankbar hier ankamen, u. bald eingewohnten. Bey dem nächsten Abendmahl wurden sie zu ihrer Freude desselben aufs neue mit der Gemeine

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 359. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/365&oldid=- (Version vom 7.4.2025)