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theilhaftig. Der selige Bruder war ein würdiges Mitglied der Gemeine, u. man konte nicht anders als ihn lieben u. hoch schätzen. Auch suchte er der Gemeine zu dienen, wo er konte; so wie ers ehedem in Stettin auch gethan hatte. Uebrigens war seine Erziehung u. vieljährige Lebensart als Seemann an ihm nicht zu verkennen; er hatte eine etwas rauhe Naturart, die manchen, der ihn nicht recht kannte, befremden ja wol auch beleidigen konte; aber er hatte doch ein treues Herz, u. unterließ nicht solche, gegen welche er sich etwa hart u. auffallend ausgedruckt hatte, nachher wieder seine Liebe fühlen zu lassen.
Daß er seine lezten Lebensjahre, nach so vielen ausgestandenen Mühseligkeiten, in einer Brüdergemeine verbringen durfte, war ihm eine sehr große Gnade, worüber er sich oft sehr dankbar erklärte. Bey der lezten Unterredung mit einem Bruder vor dem heiligen Abendmahl
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 360. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/366&oldid=- (Version vom 7.4.2025)