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Plantage-Directeurs aus der Nachbarschaft von Sommelsdyk, die alle bezeugten, daß es ihr ganzer Wunsch sey, daß auch ihre Neger ein Verlangen bekommen möchten, in unsre Kirche nach Sommelsdyk zu gehen; denn sie wären von dem Nutzen überzeugt, den das ganze Land davon haben würde, wenn sich die Neger wahrhaftig zu Gott bekehrten. Sie bedauerten dabey den Verlust unsrer seligen Brüder Heydt u. Clausen, die, wie sie sagten, unvergleichlich zu diesem Posten gepaßt hätten. Vom 13tn zum 16tn war das Sprechen unsrer Neger-Geschwister zum heiligen Abendmahl durch Geschwister Wagners u. die Schwester Randtin. Einem Bruder mußte gerathen werden, diesesmal wegzubleiben. Zwey Schwestern genoßen es am 17tn mit uns zum erstenmal; ein Bruder, dem dieselbe Gnade widerfahren solte, konte diesesmal nicht kommen. Zum Eintritt in die Passions-Zeit am 18tn wurden die Geschwister u. unsre übrige Zuhörer herzlich erinnert, besonders
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 372. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/378&oldid=- (Version vom 11.4.2025)