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Person gewesen, ist seit einiger Zeit in unsre Predigten gekommen, u. von dem Evangelio so kräftig angefaßt worden, daß sie Tag u. Nacht mit Weinen u. Flehen zum Heiland um die Vergebung ihrer Sünden verbracht hat. So oft sie zu uns kam, konte sie nicht genug bezeugen, wie gottlos u. schlecht sie gelebt habe, u. wie groß u. wichtig ihr nun das sey, daß ein Helfer oder Heiland auch für sie sey, von dem sie glaube u. fühle, daß Er auch sie von ihren Sünden erlöset habe. Sie wurde nach ihrer Taufe so lichte u. so froh, daß sie jedermann zum Wunder war. Sie sagte nachher: Nun habe ich nichts mehr zu sagen, mein Herz ist nun still, u. so kalt wie reines kaltes Wasser. (Wenn die Neger zufrieden, getröstet u. vergnügt sind, so sprechen sie: mein Herz ist kalt. In den heissen Ländern ist nemlich Kühlung u. Erquickung einerley). D. 24tn wurde uns

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 380. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/386&oldid=- (Version vom 19.5.2025)