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aber durch das, was er von uns gehört, einen guten Eindruck bekommen hat. Die hiesige Christenwelt ist ihm allzu gottlos vorgekommen; er war auch beständig kränklich, u. deswegen entschloß er sich wieder zurück zu reisen. D. 29tn Abends wurde Bruder Wagner zu einer kranken Abendmahls-Schwester Namens Martha gerufen. Er fand sie sehr schwach, aber voll Verlangen zum Heiland zu gehen; er segnete sie daher in Gegenwart einiger Neger-Schwestern, unter einem seligen Gefühl, zu ihrer Heimfahrt ein. Den andern Tag entschlief sie sanft u. selig, u. d. 31tn war das Begräbnis, abermal mit einem großen Gefolge. Unsre Neger-Geschwister haben allemal eine rechte Festfreude, wenn sie einen Bruder oder eine Schwester aus ihrer Mitte zur Ruhe begleiten können. Die selige Schwester war anno 1781 getauft worden, u. gelangte 82 zum heiligen Abendmahl. Anno 1785 wurde auch ihr Sohn getauft, worüber sie sich ausnehmend

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 386. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/392&oldid=- (Version vom 23.4.2025)