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sich von Herzen. D. 27tn ging ich nach Berserak zum Besuch. Wir müssen viel an die dortigen Neger denken, weil sie sonst fleißig in die Kirche gekommen sind, u. zum Theil angefaßt zu seyn schienen, nun aber seit langer Zeit sich nicht haben sehen lassen. Da ich beym Directeur deswegen anfragte, sagte er, er könne seinen Negern keine Erlaubnis dazu geben; entweder müßten sie alle gehen, oder gar keine, denn er wolle nicht zweyerley Neger auf der Plantage haben; wenn aber dann gleichwol einige Neger, ohne zu fragen, hingingen, so werde er es weiter nicht untersuchen. Lezteres aber getrauen sich die Neger nicht zu thun, aus Furcht vor der Strafe, denn er ist ein harter Mann. D. 28tn kamen die Neger von Fairfield u. etliche von Preukelward hieher. Leztern war es eine Zeitlang verboten gewesen, ihr Directeur hatte es ihnen aber wieder
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 389. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/395&oldid=- (Version vom 23.4.2025)