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Wo das nicht geschiehet, kommt lauter Unglück. Der Fall kam daher, daß die ersten Menschen anfingen an dem Worte Gottes zu zweifeln; der Unglaube war es. Das Volk Gottes solte ins gelobte Land gehen; es glaubte aber Gott u. Seinem Worte nicht, u. um des Unglaubens willen kamen 600000 Mann in der Wüsten um. Was Gott nachher unter dem Volke Israel für Einrichtungen machte, die gingen alle darauf, sie solten Ihm u. seinem Worte trauen. Z. E.: im siebenten Jahre solten sie das Land nicht säen. Da mußte also ihr Glaube darauf gerichtet seyn: Gott wird uns im 7tn Jahre so viel schenken, daß wir das 8te u. 9te Jahr genug haben. So verbot Er ihnen Hülfe zu suchen bey Menschen. Und wenn sie Ihm vertraueten, so ging es allemal in Segen.

Im Neuen Bunde hat Er es eben auch auf den Glauben angetragen. Als der liebe Heiland gegenwärtig war, und sie

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 422. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/428&oldid=- (Version vom 5.5.2025)