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(wie es Adam that) sondern immer auf Ihn zulaufen; woraus endlich die selige Hülfe u. nachmalige Vertraulichkeit mit Ihm wird. Die Freundschaft u. Bekanntschaft mit Seiner Person, u. die Verliebtheit in Ihn kan alles effectuiren; sie hilft vom sündigen, u. ist das beste, ja das einige Mittel zur Seligkeit u. Heiligkeit. Augustinus hat das schön ausgeführt in seinen Meditationen, woraus das Lied entstanden: Jesu, Deine tiefe Wunden p.“ Bey Gelegenheit, daß ein gewisser Prediger auf der Kanzel gesagt, er wolle seinen Zuhörern nicht den todten sondern den lebendigen Heiland predigen, – erklärte sich der Graf in folgenden Worten: „Ich verstehe nicht, was die Opposition des lebendigen u. des todten Heilandes bedeuten soll. Wir glauben Sein Leben, seine Majestät, Größe, Gottesglorie u. s. w. Aber Sein Menschwerden, sein Blut, mit dem wir noch immer besprengt werden, Sein Tod, in den
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 427. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/433&oldid=- (Version vom 5.5.2025)