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Folgen; von dem treuen Sinn eines Predigers für seine Religion, welcher er von Herzen zugethan ist, u. in derselben gern bleibt u. arbeitet; von dem Samlen der erweckten Seelen, welches nichts anders ist, als daß man die Gemeinschaft der Gläubigen auf Jesu Blut u. Tod, u. die Einigkeit im Geiste, welche dem Heiland so sehr angelegen (Joh. 17.) durch Gottes Gnade zustande zu bringen sucht. Der Graf erinnerte hierbey, daß ein Evangelischer Prediger, dem das Heil seiner Zuhörer am Herzen liege, auf dieses Sammlen Bedacht nehmen müsse, wenn er eine bleibende Frucht schaffen wolle. Denn wenn diejenigen, die durch das Evangelium gläubig u. zu Jesu Christo gebracht worden, Ein Herz u. Eine Seele würden, u. in den Gang kämen, sich unter einander wahrzunehmen, mit reitzen zur Treue gegen den Heiland, u. zur Liebe gegen jedermann: so könte das bey ihnen angefangene gute Werk Gottes viele Jahre im Segen fortgeführt werden.
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 429. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/435&oldid=- (Version vom 5.5.2025)