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Wenn sie aber dazu nicht gelangten, so könten sie alle zerstreut werden, u. nach u. nach erkalten, sobald ein andrer Prediger aufkäme, der nicht in eben dem treuen Sinn u. mit eben dem Eifer sein Amt bediente, wie sein Vorfahre.“
Die hier enthaltenen Aeusserungen über die rechte Amtsführung eines Evangelischen Lehrers veranlaßten einen der anwesenden Prediger sich an die Unterredung des Heilandes mit Seinen u. des Johannes Jüngern – die man die erste Predigerconferenz nennen könte – zu erinnern, da nemlich leztere von Johannes an Ihn gesandt worden, um Ihn zu fragen: Bist Du, der da kommen soll, oder sollen wir eines andern warten? Da heisse es zulezt in der Rede Jesu: Ich preise Dich, Vater u. Herr Himmels u. der Erden, daß Du solches den Weisen u. Klugen verborgen hast, u. hast es den Unmündigen offenbaret – Kommt her zu mir alle u. s. w. Diese Rede Jesu sey ein
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 430. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/436&oldid=- (Version vom 5.5.2025)