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in welcher Er für uns in Noth u. Tod hineinging, ist dabey unser einiges Vorbild, welches wir nie aus den Augen lassen müssen. Seine Worte: Gleichwie Du mich gesendet hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt – müssen uns alle Tage neu seyn; sie müssen gleichsam das Sonnenlicht seyn, welches uns beständig ins Herz leuchtet, u. uns den Weg weiset, den wir wandeln sollen. Wir wissen, in was für einer unverrückten Gemeinschaft u. täglichen Umgang mit seinem Vater, Jesus sein göttlich Lehramt geführet hat. Darum ist es auch bey unsrer Amtsführung das allernothwendigste, daß wir mit unserm HErrn Jesu, der uns gesendet hat, in der genauesten Connexion stehen, u. uns eben so zu Ihm halten, wie Er sich zu Seinem Vater hielt. Alle Morgen weckte Ihn sein Vater, öffnete Ihm das Ohr, u. sagte Ihm, was Er thun solte; und Er hörte Ihm zu wie ein Schüler, war niemals ungehorsam,
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 435. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/441&oldid=- (Version vom 10.5.2025)