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u. ging nie zurück, auch selbst nicht in dem grösten Leiden, welches Er zu unsrer Erlösung auszustehen hatte. Jes. 50,4.5.6. Da bleiben wir nun zwar sehr zurück, u. haben Ihn viel tausendmal zu bitten, daß Er uns unsre Schulden, unsre Fehler u. Versündigungen vergebe; aber wir müssen dennoch nie ablassen, den Fußstapfen Jesu nachzufolgen, u. nie auf einem andern Wege, als wo Er voran ging, erfunden werden.
Eine unaussprechliche Gnade ist es für uns, daß selbst der himmlische Vater uns lieb hat, weil wir den Heiland herzlich lieb haben, u. glauben, daß Er von Gott ausgegangen, u. zu unsrer Erlösung vom Himmel herabgekommen ist. Joh. 16,27. Ein überschwänglicher Trost ist es für uns, daß uns der liebe Heiland von dem knechtischen Geiste, da man sich vor Gott fürchtet, befreyet, u. uns einen kindlichen Geist gegeben hat, daß wir sagen können: Abba,
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 436. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/442&oldid=- (Version vom 10.5.2025)