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an welche sich die Menschen hingen, und worauf sie ein falsches Vertrauen sezten, nemlich der Predigtstuhl, der Beichtstuhl, der Taufstein u. der Altar. Seine Meinung sey wol nur gewesen, gegen das opus operatum zu eifern; es sey aber daraus das entstanden, daß bey den Erweckungen die Religionen in einen verächtlichen Conspect gesezt worden. Er (Bruder Reichel) sey daher auch anfangs ganz irre daran geworden, habe sich um deswillen ganz ungeschickt gefunden, ein Amt in der Religion zu führen, u. es habe ihm wehe gethan, daß die Brüder ihn darauf wiesen, es sey sein Beruf, in der Religion zu dienen. Dabey fand er keine Beruhigung in irgend etwas, u. die Verwaltung seines Amtes wurde ihm in allen Theilen schwer. Er sey dann oft auf sein Angesicht gefallen, u. habe den Heiland gebeten, wenn er ein Prediger in der Religion seyn solte, ihm ein Licht zu geben, wie er seine Amtsverrichtungen mit einem

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 444. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/450&oldid=- (Version vom 11.5.2025)