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denn an Jesu Leib u. Blute sich zu vergreifen, sey eine große Sünde, davor er seine Zuhörer warne. Es wurde noch bemerkt, daß der Zusammenhang der Worte Pauli diese Erklärung völlig bestätige. Paulus klage nemlich über die Unordnungen, die in Korinth bey der Begehung des heiligen Abendmahls vorgefallen, u. weise sie an, wenn sie Mahlzeiten halten wolten, solches zu Hause zu thun. 1 Cor. 11,22. Er rede also offenbar davon, daß die Sache nicht mit der gehörigen Achtung von ihnen behandelt worden. Uebrigens wären die Korinther, an welche Paulus dieses schreibt, allerdings Leute gewesen, die Jesum wahrhaftig angenommen hätten. Das Gericht, welches auf die unwürdige Behandlung des Sakraments folge, werde unstreitig nach dem Maaße der Erkenntnis der Communicanten abgemessen. Nur zu wahren Christen könne man mit Paulus (v. 28) sagen:
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 449. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/455&oldid=- (Version vom 11.5.2025)