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in die Sache hinein. Daß der Heiland uns das zuerst will geniessen lassen, was wir andern vortragen, ist ein großer Segen. Es solte einer billig erschrecken, der an Christus statt hervortritt, u. seinen Kirchkindern die Seligkeit predigt, wenn er solche nicht selbst geniesset. Was ist das für eine große Sache, den Auftrag zu haben, selig zu machen? Jeremias war ein Diener des Herrn, u. hatte den Befehl, dem Volke Israel Tag vor Tag zu predigen: Ihr werdet alle umgebracht werden, ihr werdet an der Pest umkommen, ihr werdet Hungers sterben, ihr werdet in die Gefangenschaft gerathen, eure Stadt wird verwüstet, der Tempel zerstört werden. – Damit muste er vom Anfang seines Predigtamtes an bis zu Ende fortfahren. Das war eine schwere Commission. Wie viel erfreulicher ist der Auftrag eines Evangelischen Predigers: Kommt alle zum Heiland, es ist Gnade u. Friede für euch; kommt zur Hochzeit – Hochzeitbitter

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 458. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/464&oldid=- (Version vom 19.5.2025)