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wird aber durch die Briefe unsrer Predigerbrüder immer wieder aufs neue in Erinnerung gebracht. So schreibt z. E. Pastor O. unter andern: „Wenn wir nur auch die Gnade u. das Glück haben könten, von Brüdern besucht zu werden! Das wäre für mich u. die armen Seelen recht sehr gut, ja recht sehr nöthig. Ich lege es den lieben Brüdern als eine Gewissenssache ans Herz; es betrift nichts geringeres, als Seelen zu bedienen, die der liebe Heiland mit seinem Gottesblut so theuer erkauft hat. Ich werde nicht ablassen, diese Bitte auf das dringendste zu wiederholen; denn mir ist es ausgemacht, daß die Connexion mit der Brüdergemeine, u. die Besuche der Brüder von gesegneten Folgen sind. Da hingegen, wenn das nicht geschehen, entweder die ganze Sache auf die lezt gar eingegangen, oder allerhand Unordnung, u. wol gar Irrthum, Schwärmerey p. entstanden ist.“

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 469. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/475&oldid=- (Version vom 11.6.2025)