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erhalten wird, daß sie in ihrem Theil desto getroster fortarbeiten, wenn sie wissen, daß auch nach dem Ableben oder Wegkommen des Predigers für ihre Anfaßung zur Geistesgemeinschaft gesorgt ist. Unter andern wurde bey dieser Gelegenheit des Nutzens gedacht, den Weibsleute haben, wenn sie von Personen ihres Geschlechts, die Gnade u. Gabe dazu haben, angefaßt werden können, nach der Weise, die in der Brüdergemeine üblich ist.

Einer der anwesenden Prediger hatte vor kurzem ein merkwürdiges Exempel davon gesehen. Eine Delinquentin war an seinem Orte zum Tode verurtheilt worden. Man nahm sich ihrer auf alle Weise an, u. es war auch eine erfreuliche Gnadenarbeit des heiligen Geistes an ihrem Herzen wahrzunehmen. Wenn der Prediger mit ihr redte, so fanden seine Worte Eingang; aber ganz anders zutraulich u. offenherzig war sie gegen eine Schwester, die sich daselbst

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 472. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/478&oldid=- (Version vom 13.6.2025)