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wie vielmehr sollen wir uns ganz aufopfern, wenn wir auch keinen Segen unsrer Arbeit vor uns sehen. Manchmal sieht man unvermuthet dann doch etwas, das reellere Freude macht als manches, wovon man sich vorher in seiner Vorstellung vergnügt hatte.

Gedachtes Schreiben berührt ferner den Umstand, daß Leute, mit denen der Prediger über diese u. jene specielle Angelegenheit privatim zu reden Anlaß gehabt, u. auch Eingang gefunden hat, alsdann stutzig darüber werden, wenn bey den öffentlichen Vorträgen, nach Maasgabe der Materie, so etwas mit vorkommt, das sie in Bezug auf die gehabte Unterredung auf sich deuten, sich getroffen finden, u. den Argwohn bekommen, der Prediger habe damit öffentlich auf sie gedeutet, worüber sie hernach verdrießlich werden.

Dieser Umstand kan oft vorkommen; im allgemeinen muß man nicht ängstlich darüber seyn. Man legt den

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 474. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/480&oldid=- (Version vom 13.6.2025)