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u. Kraft selig werden: so thun wir es nicht darum, weil diese Lehre in der allgemeinen Deutschen Bibliothek getrieben wird, sondern darum, weil sie von Natur in eines jeden Menschen Herzen steckt.

Ungläubige hat es wol zu jeder Zeit in der christlichen Kirche gegeben; der Unterschied, wodurch sich die jetzigen Zeiten auszeichnen, ist nur der, daß man jezt keine Scheu mehr trägt, sich zum Unglauben öffentlich zu bekennen, u. andere auf alle ersinnliche Weise dazu zu verführen, sonderlich die Jugend; zu welchem Ende auch viele solcher verführerischen Schriften im so genannten Volkston abgefaßt werden, damit sie desto allgemeinern Eingang finden mögen. Wo nun so etwas in eine Gemeine einschleicht, u. unter die Leute kommt, da hat ein Prediger allerdings mit göttlichem Eifer dagegen anzugehen; so wie es Paulus machte, wenn Irrthümer aufkamen, da z. E.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 480. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/486&oldid=- (Version vom 13.6.2025)