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zu seiner Zeit Leute auftraten, welche behaupteten, die Auferstehung der Todten sey schon geschehen; und wieder andere, man müsse sich beschneiden lassen, wenn man selig werden wolle u. s. w.

Es folgte nun

5.) ein Schreiben von Pastor K. in P. im Voigtländischen, darinn er unter andern meldet: „Der liebe Heiland hat sich auch in diesem Jahre zur Verkündigung seines Evangelii überaus gnädig bekannt, und besonders an den Katechumenen dieses Jahres u. an einigen Sterbenden sich nicht unbezeugt gelassen. Erstere liessen häuffige Thränen fliessen, da mit ihnen von der Liebe des gekreuzigten Jesu geredet wurde. Aber freilich sind die guten Kinder nun vielen Verführungen ausgesezt; doch lasse ich es an Ermahnungen nicht fehlen, u. der Beichtstuhl ist mir noch immer eine erwünschte Gelegenheit den Seelen, an denen ich die Arbeit des heiligen Geistes bemerkt zu haben glaube, wieder nahe zu kommen,

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 481. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/487&oldid=- (Version vom 14.6.2025)