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Aufsatz, der sich ganz durch den Auszug aus den Liedern unsrer Lutherischen Gesangbücher von dem Blut u. Wunden des Heilands, in meine davon gehabten Gedanken versezt hatte; indem ich oft diese Gedanken solchen Widersprechern vorher wörtlich entgegen gesezt hatte, die die Blut- u. Wunden-Theologie in der Brüder Gemeine für übertrieben gehalten u. s. w.“

Man freute sich über den Inhalt seiner Aeusserungen, u. wünschte ihm auch zu seinem Amtsgang recht viel Gnadenbeystand vom lieben Heiland. Und da er in Ungewißheit ist, wie ers machen soll, daß viele Erweckung entstehe u. erhalten werde: so äusserte man, daß dieses wol allemal der Wirkung des Evangelii überlassen werden müsse. Finden sich einige wenige, bey denen es Eingang findet, so freuet man sich, u. überläßt es dem heiligen Geiste, die Anzahl solcher Seelen zu vermehren; so wie ja auch der Heiland selbst nur erst mit einigen wenigen den Anfang machte.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 485. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/491&oldid=- (Version vom 14.6.2025)