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meine Blutstropfen geheiliget wärn pp.“

10.) Pastor D. in M. in Schlesien schreibt unter andern folgendes von sich:

„Soll ich euch meinen Herzens Zustand mit kurzen Worten schildern, so druckt ihn der Vers aus: „Freilich, wenn ich auf Ihn seh’ in der Gottesgröße, u. auf meine menschliche Sündigkeit u. Blöße, fühlt mein Herz Weh u. Schmerz; aber Sein Verscheiden machts voll Trost u. Freuden.“ Meine Amtsführung betreffend, so habe ich unter meinen Zuhörern durch Jesu Gnade zwar jezt Ruhe von aussen, auch Liebe u. Zutrauen, das Evangelium wird mit Ehrerbietung angehört, u. beweiset seine Gotteskraft dann u. wann bey u. an Sterbenden; aber sonst ist seit zwey Jahren keine eigentliche Erweckung zu spüren, worüber ich wol verlegen bin, aber doch nicht so, als ichs – wie ich denke – seyn solte, und wovon ich die Schuld wol in mir zu suchen habe. Die erweckten

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 498. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/504&oldid=- (Version vom 15.6.2025)