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Seelen, die in Gemeinschaft verbunden sind, u. von den lieben Brüdern in Gnadenberg besucht werden, gehen einen stillen u. mehrentheils erfreulichen Gang. Ich hoffe, mein lieber Heiland wird mich aufs neue anfassen, u. sein Werk in mir u. unter meiner armen Heerde zu Seinem Preise fortführen, u. endlich vollenden.“

Darauf bittet er, ihm folgende Frage zu beantworten: „Wie hat ein erweckter Prediger, der mit lauter widrigen Amtsbrüdern umgeben ist, mit denen er auch dann u. wann zusammenkommt, sich gegen selbige zu verhalten? Ist es gut gethan, wenn er ihnen seinen Sinn darlegt, oder soll er ihren Umgang so viel als möglich vermeiden? Soll er sich gegen sie über seine Verbindung mit den Brüdern, wenn sie darauf anspielen, erklären? mit einem Worte: wie wandelt er recht vorsichtiglich unter ihnen?“

Ein Prediger erklärte sich darüber folgender maßen: Wenn man mit

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 499. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/505&oldid=- (Version vom 15.6.2025)