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seinem Herzen wahrhaftig am Heilande hange, u. sich an Sein Gnadenreich auf Erden anschliesse, so werde man von vielen dafür angesehen, daß man sich zu den Brüdern halte. Da habe er drey Fälle bemerkt: Viele vermeiden es, sich mit einem solchen Manne bekannt zu machen; 2.) andre suchten sich nachbarlich u. freundschaftlich zu betragen, ohne sich daran zu stossen, mit einem solchen Prediger zu thun zu haben; 3.) Einige wünschten eine nähere Auskunft zu haben, um einen Nutzen für ihr Herz daraus zu ziehen. Was die erste Klasse betreffe, so danke man Gott, daß man von ihnen nicht beunruhigt werde; die zweyte Klasse behandle man freundschaftlich, u. da es ihnen bekannt sey, daß man mit der Brüdergemeine in Verbindung stehe, so suche man nur alle Streitigkeiten darüber mit ihnen zu vermeiden. Bey der dritten Klasse lasse man sichs billig angelegen seyn, ihnen
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 500. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/506&oldid=- (Version vom 15.6.2025)