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sagt: ich habe Vergebung meiner Sünden erlangt – soll man es glauben, wenn er dabey finster, kalt u. zum Lobe Gottes wie ein Stummer aussieht? oder ist es nöthig, mit aller Vorsicht ihm die Unmöglichkeit zu zeigen, daß ein begnadigter Sünder ohne Freude, ohne Beschämung u. ohne Dankbarkeit, ja ganz gefühllos der Ewigkeit entgegen gehen könne? – u. dabey angemerkt:

Es sey wirklich zuweilen schwer, klar darüber zu werden, ob man einer solchen Versicherung glauben solle oder nicht. Denn einerseits könne manchmal die Krankheit mit daran Schuld seyn, daß der Kranke nicht so heiter aussieht, als es die Gewißheit der Vergebung der Sünden sonst mit sich zu bringen pflegt; andrerseits glaube vielleicht mancher an derselben nicht zweifeln zu dürfen, weil sie ihm, der gottesdienstlichen Einrichtung nach, z. E. bey der Beichte öfters ertheilt worden ist. Ja es wurden wirklich Fälle angeführt, da der Prediger

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 508. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/514&oldid=- (Version vom 19.6.2025)