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Hierauf antwortete man kurz:

Unter solchen Umständen (zumal, wie man zur Erläuterung anführte, dortige Gemeinen einen Prediger, gegen den sie etwas zu erinnern haben, per plurima absetzen, oder nach dem dort üblichen Ausdruck, abmehren können) ist es beßer, daß der Prediger den Besuch der Versamlungen unterläßt.

In den Schluß des besagten gemeinschaftlichen Schreibens: „Von uns drey Brüdern ist es vor dem Angesichte des Herrn ausgemacht, daß uns Gott bewahre vor einer andern Lehre, als der von Jesu Kreuze, u. solten wir alles darüber verlieren“ – stimmte die ganze Conferenz von Herzen ein, mit den Worten des seligen Lutheri: Nehmen sie uns den Leib, Gut, Ehr, Kind u. Weib, laß fahren dahin, sie habens kein’n Gewinn; das Reich Gotts muß uns bleiben.

Es folgte nun

15.) ein gemeinschaftliches Schreiben von 4 Predigern u. 4 Candidaten im

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 511. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/517&oldid=- (Version vom 24.6.2025)