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kan, u. darum sehr wünschte, daß sie zur Bevestigung ihres Sinnes in Gemeinschaft mit andern Erweckten kommen möchten? Das kommt einem zuweilen schwer vor, daß solche Leute die Nothwendigkeit der Gemeinschaft nicht einsehen; und doch läßt es sich nicht thun, sie zum Anschluß an das verbundene Häuflein aufzufordern?

Antwort: Man hat sich hierüber schon in vorigen Prediger Conferenzen mit mehrerm erklärt, u. sezt nur noch hinzu: Das Samlen ist eigentlich nicht unsre, sondern des heiligen Geistes Sache; noch weniger können wir jemanden zur Gemeinschaft nöthigen: sondern alles, was wir dabey thun können, ist, daß wir die schon Verbundenen ermahnen, so zu wandeln, daß andre gereizt werden, an dem Vergnügen u. Segen, welche ihnen ihre Verbindung gewährt, auch Theil zu nehmen; und daß wir alles dasjenige, was dem Zweck zuwider unter der verbundenen Gesellschaft aufkommen will, u. andre abschrecken oder ihnen zum Anstoß seyn kan, so

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 523. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/529&oldid=- (Version vom 25.6.2025)