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Zum Schluß der diesmaligen Conferenz vereinigte man sich, den Tod des Herrn ferner mit Freuden zu verkündigen, sich den Trost aus demselben fürs eigne Herz alle Tage erneuern zu lassen, u. in diesen mißlichen Zeiten sich so vest an den Heiland zu halten, u. Ihn sich so zu nutze zu machen, daß man Ihn zwar keinem leugne, sich Ihn aber vor allen andern eigne; daß man seiner Sache gewiß sey, wenn auch niemand mehr in der Welt wäre, der an Ihn glaubte; nicht in dem Geiste, mit welchem Petrus sagte: Und wenn sich alle an Dir ärgerten, so will doch ich dich nicht verleugnen; sondern in dem Sinne der Worte Pauli: Nicht, daß ichs schon ergriffen habe; ich jage ihm aber nach, ob ichs ergreiffen möchte, – das ist, in Demuth u. Niedrigkeit des Herzens. Dieser Glaube an Ihn, bey welchem man, aller Mängel u. Gebrechen ja aller Sündigkeit ohnerachtet, auf die grösten Verheißungen rechnen kan (Off. 3,14-21.) – diese herzliche Liebe eines jeden zu Ihm, erkannte man auch für das vesteste
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 529. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/535&oldid=- (Version vom 25.6.2025)