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sagen könne: Mein Herz ist nicht mehr mein, nein, nein! es ist des Lamms, des Bräutigams, der Wundenfluth, ein Lohn für Jesu Blut; oder daß doch ein jeder, der dieses noch nicht sagen kan, den Wunsch u. Sehnsucht habe: ach könte ich Ihm zur Freude leben, Ihn über alles lieben, u. Ihn erfreuen in allen Stücken! Das setzen wir voraus; hat dieses seine Richtigkeit, so gibt sich alles andere.

Nun will ich im Vertrauen mit euch über verschiedene Sachen reden.

Das, was ich bey meinem lezten Besuche mit euch über den Gehorsam geredet habe, werdet ihr wol im Gemüthe behalten haben. Der Gehorsam, den die heilige Schrift befiehlt, soll besonders unsern Jünglingen u. Knaben eigen seyn. Der Heiland gebietet ihn selbst, u. sezt eine Verheißung darauf: Wer gehorsam ist, dem soll es wohl gehen. Und der Apostel spricht es aus dem Munde Gottes nach: Ihr Kinder, seyd gehorsam euren Eltern – oder den Vorgesezten, die an der Eltern Statt

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 540. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/546&oldid=- (Version vom 27.6.2025)