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davon begreifen. Wir thun alles darum, weil uns euer wahres Bestes anlieget; und wenn ihr das vestsezt, so werdet ihr aus Liebe zu uns auch wieder gern thun, was wir haben wollen, u. es wird euch leicht werden. Damit ist nicht nur gemeint, daß ihr den Brüdern Dober, Zembsch, Lorez, Wieniger u. v. Forestier gehorchen sollt; die sind eure Väter, u. werden sich auch immer so beweisen; sondern auch besonders euren lieben Stubenbrüdern, die sich in specie mit euch abgeben, denen der Heiland selbst diese Pflicht auferlegt hat, und von denen die Unitaets Aeltesten Conferenz u. diese lieben Brüder es fordern, daß sie für euch sorgen u. euch nach ihrem Besten Wissen pflegen. Solte es dann einmal vorkommen, daß ihr dächtet: der Bruder muthet mir zu viel zu, das kan ich nicht ertragen, das ist mir zu hart; so könnt ihrs ja anzeigen, entweder dem Bruder Dober oder den andern Brüdern, u. könnt erwarten, daß ihr gehört werden sollt: nur

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 542. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/548&oldid=- (Version vom 3.7.2025)