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dem Heiland redet, aber Er hat euch auch Freunde geschenkt, welchen ihr euer Herz sagen könnt. So hat Er euch die lieben Brüder Wieniger u. v. Forestier gegeben, denen ihr alles vertrauen u. sagen könnet; die sind eure treuen Freunde, u. können euch treuen Rath ertheilen. Sind es nur gewöhnliche Sachen, so könnet ihr euch an eure Brüder wenden; wenn ihr aber über euch selbst, oder über andre Personen u. Dinge Einfälle habt, die euch verdächtig vorkommen, u. zur Sünde verleiten könten, so denket: Der Heiland hat die Brüder Wieniger u. Forestier dazu gesezt; ich wills ihnen sagen, will ihnen meine Einfälle bekennen; denn redte ich mit andern darüber, was könten daraus für schädliche Folgen entstehen! Dem Bruder will ichs sagen, mag er mich doch ganz kennen. Dabey fällt euch wol ein: wenn ich nur wüßte, daß es bey dem Bruder bliebe, dem ichs sage! Antwort: Ihr könnt gewiß darauf rechnen, daß
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 546. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/552&oldid=- (Version vom 3.7.2025)