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der Bruder es in seinem Herzen bewahren, u. mit niemand als dem Heiland darüber reden wird. Wenn es aber Sachen sind, die andere angehen, die schädlichen Einfluß auf andere haben könten; da könnt ihr leicht denken, daß Bruder v. Forestier oder Wieniger mit den andern Brüdern, die auch darauf zu sehen haben, daß die ganze Anstalt in einem seligen Gange bleibe, vertraulich communiciren müssen. Was aber für den Chorhelfer allein gehört, was geheime, euch allein angehende Geständnisse sind, die bleiben gewiß bey ihm; u. die andern Brüder verlangen auch nichts specielles davon zu wissen. Daher müssen die Knaben auch wissen, wenn einer zu Bruder Forestier oder mir käme, u. sagte: ich will Ihnen das sagen, will mir nur ausbitten, daß es bey Bruder Reichel oder v. Forestier bleibe; so würde ich ihm antworten: Ja, wenn die Sache von der Art ist, daß ichs kan, so werde ich sie bey mir behalten, u. nur dem Heiland
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 547. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/553&oldid=- (Version vom 3.7.2025)