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darinn, daß sie geheuchelt hatten. Die Neigung ist da, man will gern beßer scheinen als man ist, u. nichts als die Gnade unsers Herrn u. Heilands kan euch davon loshelfen.
Ich will euch jezt nur noch an den gestrigen Text erinnern, der hieß: Gott ists, der in euch wirket beyde das wollen u. das vollbringen, nach Seinem Wohlgefallen. Phil. 2,13. Daraus könnt ihr des Heilands Bereitwilligkeit erkennen: was euch fehlt, das will Er euch schenken, denn ihr seyd sehr untüchtig sowol zu dem einen als zu dem andern.
Ich werde dann in diesen Tagen durch des Heilands Gnade mehr mit euch reden, u. will dazu die Zeit von 8½ bis 9 Uhr anwenden.
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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 552. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/558&oldid=- (Version vom 7.7.2025)
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 552. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/558&oldid=- (Version vom 7.7.2025)