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neulich gesagt, daß wir den Gehorsam erwarten, nicht allein gegen die Brüder der Unitaets Aeltesten Conferenz, die ins Ganze der Unität vorstehen, daß ihr den Erinnerungen, die wir in den Hausordnungen vorgeschrieben haben, folgt; sondern auch besonders gegen die Vorgesezten der Anstalt, denen ja als Vätern euer inn- u. äusseres Wohl am Herzen liegt. Ich habe dabey gebeten, daß ihr sonderlich allen den Brüdern, welche nach des Heilands willen bey euch wohnen, in Liebe u. Vertrauen gern folgen sollt. Das Zutrauen ist es nun, wovon ich nur noch ein paar Worte zu sagen habe.
Ein jeder muß überzeugt seyn, die Brüder haben mich von Herzen lieb; damit ihr, wenn sie euch erinnern, glaubet, das, worüber sie uns erinnern, ist mir u. andern schädlich, sie thun es aus Liebe, Schuldigkeit u. Pflicht gegen den lieben Heiland. Das ist schon ein schlechter Gedanke: Der Bruder erinnert u. hofmeistert nur gern, er ist mir nicht
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 554. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/560&oldid=- (Version vom 7.7.2025)