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gut. Das macht, daß man die Erinnerungen nicht gern annimmt, das macht den Bruder wehthuig, es stört das gegenseitige Vertrauen. Wenn der Bruder mit Zustimmung seines Gewissens denken kan: ich habe nicht aus Eigensinn erinnert, sondern weil ich es nöthig fand; u. er sieht, er kommt nicht gut an, es erregt Verdruß, das thut sehr weh. Ihr könnt doch wol glauben, daß die Brüder ein Amt u. Geschäfte haben, das mühselig ist. Da will ich euch nun bitten, es durch eure Folgsamkeit ihnen so leicht als möglich zu machen, schenkt den Brüdern euer Vertrauen. Ich habe schon bey der Offenherzigkeit gesagt, daß unsre Jünglinge u. Knaben, wenn sie etwas haben, wovon sie wissen, daß es nach unsern Regeln eine Beichtsache ist, sich am besten zu ihren Chorhelfern wenden. Ihr werdet mich verstanden haben, daß das dem Zutrauen gegen die Brüder auf den euren Stuben auf keine Weise

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 555. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/561&oldid=- (Version vom 7.7.2025)