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bestraft uns, wenn wir nicht folgen; Er spricht unserm Herzen freundlich zu, wenn wir es gern annehmen. Sezt das zum voraus: wir haben treue, sorgfältige, liebhabende Brüder, denen es anliegt, daß wir in der Erkenntnis Jesu, in äusserer Sittlichkeit u. dem, was dem Heiland wohlgefällt, immer weiter kommen. Wir wollen gern, daß auch bey euch das zuträfe: Ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, daß ihr dem nachtrachtetet. (Phil. 4,8.) Da muß ich doch noch eins sagen. Wenn ihr dächtet: wenn die Brüder Dober, Zembsch, Lorez im Hause sind, u. uns ausser oder auf unsern Stuben eine Erinnerung geben, so wie auch unsre Brüder, die bey uns wohnen: so ist es billig, daß wir folgen; wenn es uns aber begegnet, daß wir etwa auf Spatziergängen, oder im Hofe, oder auf dem Gange über die u. jene Unart oder Ausschweifung von einem andern Bruder, der nicht
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 557. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/563&oldid=- (Version vom 7.7.2025)