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weises gesagt zu haben, der andere denkt: ich will es noch beßer treffen; und so gerathet ihr in das raisonniren hinein, das für euch u. andre schädlich ist. Ihr müßt nur immer glauben, daß diejenigen, die euch sagen, was gut oder schädlich für euch ist, ihren Grund dazu haben, in den Stücken besonders, wo wir einen unraisonnirten Gehorsam von euch verlangen. Wenn ihr in die Jahre kommt, da ihr selber Red u. Antwort von euch geben könnt: dann ist es euch selbst überlassen, nach eurem besten Wissen u. Gewissen zu handeln; solange wir aber noch die Verantwortung davon auf uns haben, müßt ihr uns schon erlauben, daß wir euch das anbefehlen, was wir uns zu verantworten getrauen.

Es kan aber das raisonniren auch wol so weit gehen, daß man über Vorträge vom Heiland critisirt, daß man sagt: ich habe von der Versamlung keinen Nutzen gehabt; daß man einem andern seinen

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 563. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/569&oldid=- (Version vom 8.7.2025)