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Name dadurch geehrt werde, daß das Böse gehindert u. das Gute befördert werde. Der Heiland hat uns aus Gnaden erhalten, bey aller Mangelhaftigkeit, daß wir sagen können: „Herr Jesu, wir sind ein Volk deiner eignen Hand, Herzen, an die Du dein Blut gewandt, ein vom heilgen Geiste Dir zugeführtes u. zu was seligem destinirtes Genaden-Volk, – ein Volk, da jung u. alt, groß u. klein, ein lautes Zeugnis von Dir soll seyn, u. von deiner Tugend“ – ich sage, das hat der Heiland uns erhalten. Wenn nun ein Knabe darum bittet, in die Gemeine aufgenommen zu werden; so solte er doch billig so viel Verstand davon haben, daß er weiß: Ich werde dadurch einem Volke des Herrn einverleibt, u. verspreche bey der Aufnahme, dem Heiland mein ganzes Herz zu geben, u. nach den Ordnungen Seiner Gemeine mit Willigkeit einherzugehen. Das ist der Bund, den wir mit einander machen,
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 573. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/579&oldid=- (Version vom 9.7.2025)