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da von Seiten der Gemeine euch versprochen wird, euch als Mitglieder derselben anzusehen, ihr sollt alles Gute mitgeniessen u. aller Segen theilhaftig werden. Derjenige hingegen, der aufgenommen wird, verspricht: ich will mich dem Heiland hingeben, an Freud u. Leid Theil nehmen, die Ordnungen im Hause Gottes sollen mir keine Last, sondern ein Vergnügen seyn, ich will nach dem Heiland keine größere Wohlthat wissen als die, zum Brüdervolk zu gehören. Das ist nun nicht möglich, solange einer noch bey sich etwa dächte: Es ist wunderlich, daß ich zu den Brüdern gehören soll, sie haben so viel eigenes, so viel unnöthige Einschränkungen; ich kan meine Jugendjahre gar nicht so bey ihnen geniessen, als ich wol wünschte u. s. w. Allerdings läßt man bey der Aufnahme in die Gemeine das sich selbst leben billig fahren, u. gibt sich dem Heiland dazu hin, nach Seinem u. Seiner

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 574. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/580&oldid=- (Version vom 9.7.2025)