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lieben Jünglinge u. Knaben, ist noch weit größer u. wichtiger. Unser Heiland hat uns dieses große Gut hinterlassen, u. versichert uns bey dessen Genuß jedes mal aufs neue, daß Er sein Leben für uns in den Tod gegeben, u. Sein Blut für uns vergossen hat. Er will bey jedem Genuß sich aufs neue genau mit uns verbinden. Ein jeder Knabe muß eine lebendige Sehnsucht nach der Liebe Jesu haben, er muß fühlen, daß er ein armer Sünder ist, u. glauben, daß er nicht ohne den Heiland selig werden kan. Daß der Heiland, der einige Sohn Gottes, am Stamm des Kreuzes gestorben ist, das ist sein höchster Trost, dadurch ist er in seinem Herzen gerührt u. verwundet; er tröstet sich bey allem Gebrech u. Elend, bey aller Verdorbenheit des theuren Blutes, das Jesus auch für ihn vergossen hat. Das ist der Eindruck, den ein jeder haben soll, der

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 576. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/582&oldid=- (Version vom 9.7.2025)