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wenn es der Bruder aus seinem Herzen sagte. Da es hingegen, wenn es nur flüchtig hinter einander gelesen wird, nicht den halben Eindruck macht.

Das ist so dasjenige, meine lieben Jünglinge u. Knaben, was ich in Absicht auf euren Fleiß u. Treue in eurem Beruf habe sagen wollen. Ihr habt auch Gelegenheit euch im Zeichnen zu üben. Es ist damit eben so wie mit andern Dingen, einer hat dazu mehr oder weniger Gabe u. Fähigkeit als der andere, alle aber haben wenigstens so viel Geschick dazu, die nöthigen Figuren in der Geometrie zu zeichnen; u. bey einigen unter euch kan sichs auch zeigen, daß sie besonders Geschick zur Architectur haben. Auch dieses ist in der Gemeine ein sehr angenehmes u. nützliches Studium. Wie froh sind nicht die Gemeinen, wenn sie einen Bruder zum Schulhalter oder Vorleser krigen, der ihnen auch erforderlichen Falls

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 597. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/603&oldid=- (Version vom 17.7.2025)