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einen Riß machen kan!

Ins Ganze habe ich noch das erinnern wollen: Es ist sehr unrecht, wenn ein Jüngling oder Knabe denkt: ich habe zum Lateinischen, Griechischen pp. keine Lust, ich will mich nicht viel damit abgeben, es wird mir ohnehin nicht viel helfen. Das ist sehr falsch gedacht; es kan keiner von euch wissen, was ihm künftig nützlich, oder nicht brauchbar seyn wird. Eure Sorge muß dahin gehen, wie ihr die Zeit gut anwendet. Ob es euch ins Ganze nützlich ist, dafür überlaßt ihr billig die Sorge denen, die euch den Studiis gewidmet haben. Es ist ohnedem noch ein andrer großer Nutzen mit dem fleißig seyn verbunden, nemlich daß euer Gemüth immer auf eine löbliche u. gute Weise beschäftiget ist. Das ist in der Jugendzeit eine große Wohlthat, u. ihr hättet selbst den grösten Schaden davon, wenn ihr durch Trägheit u. Nachläßigkeit die Absicht

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 598. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/604&oldid=- (Version vom 17.7.2025)