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Ihn von Herzen um Fleiß u. Treue zu eurem Beruf bittet, daß ihr Ihm oft den Seufzer aus dem schönen alten Liede, den wir mit einander gesungen haben, vorsaget: „Gib, daß ich thu mit Fleiß, was mir zu thun gebühret, wozu mich mein Beruf in meinem Stande führet: gib, daß ichs thue bald, zu der Zeit, da ichs soll, und wenn ichs thu, so gib, daß es gerathe wohl!“ Ihr habt zu allem den Segen des Herrn nöthig. Wenn ein jeder von euch des Morgens den Heiland kindlich anflehet: Gib, daß ich diesen Tag recht fleißig sey, in meinen Lectionen mit Aufmerksamkeit zuhöre, u. ja nicht etwa durch meine Unachtsamkeit oder dadurch, daß ich wol gar andre störe, meine Lehrer betrübe; so wird es euch der Heiland auch gewiß nach Seiner Gnade schenken. Wir aber werden uns freuen u. Ihn loben über der Hofnung, daß ihr nützliche u. Ihm wohlgefällige Menschen werden werdet.

Ges: Laß alles nur geschehn zu Deines Namens Ruhm p.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 600. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/606&oldid=- (Version vom 17.7.2025)