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ist nicht nur euch selbst, sondern auch euren lieben Eltern nachtheilig. Daher habe ich euch auch im Namen u. Auftrag der Unitaets Aeltesten Conferenz zu warnen, daß sich ein jeder vor Näschereyen u. Zuckerwaaren hüte, u. sie sich nicht angewöhne; ja auch, wenn er sie haben könte, lieber den Genuß derselben unterlasse. Was ihr nöthig habt, euren Hunger zu stillen, auch von Beckerwaare, das soll euch werden, u. keinesweges versagt seyn; nur Mäßigkeit u. Ordnung ist dabey höchst nöthig. Andre Sachen aber, viel warmes Getränke u. dergleichen können wir um eurer Gesundheit willen nicht erlauben. Wir bedauren es, daß es schon zur Nothwendigkeit geworden, des Morgens u. Abends warme Speisen zu sich zu nehmen, denn wir glauben, daß es viel besser wäre, wenn man sich mit einer warmen Mahlzeit des Mittags begnügte, u. sind davon überzeugt, daß die warmen Speisen u. Getränke mehr zur
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 604. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/610&oldid=- (Version vom 18.7.2025)