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Weichlichkeit beytragen, als viele andre Dinge; indeß das ist schon einmal zur Gewohnheit geworden. Aber das warme Getränk noch ausserdem ist gewiß schädlich; daher habe ich euch zu ersuchen, daß ihr es nicht so nehmt, als wenn man euch ein Vergnügen entziehen wolte, wenn euch des Nachmittags kein warmes Getränk, u. sonderlich kein Kaffee verstattet wird. Wir müssen es widerrathen um eurer Gesundheit willen; und ihr würdet, wenn ihr künftig kränklich u. schwächlich wäret, selbst die Schuld auf eure Vorgesezten schieben, daß sie euch es zugelassen hätten. Wir haben geglaubt, es wäre völlig genug, wenn man euch einmal die Woche verstattete, mit einander Kaffee zu trinken. Wenn euch dies auch jezt nicht angenehm seyn solte, so werdet ihr es doch künftig für eine große Wohlthat ansehen; u. dann werdet ihr verstehen, daß wir es in der That um eures Besten willen gethan haben.

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: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 605. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/611&oldid=- (Version vom 18.7.2025)