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bemerkt wird, u. ihr darüber erinnert werdet. So schön das ist, u. so gewiß es zur Ordnung gehört, daß ihr allemal anständig u. reinlich gekleidet erscheinet; so wenig habt ihr euch darum zu bekümmern, was u. wie das ist, das ihr anzieht. Ihr habt darauf zu sehen, daß eure Wäsche u. Kleider geschont, u. nichts ohne Noth daran zerrissen werde. Ihr müßt menagirlich damit umgehen, u. immer daran denken, daß eure Eltern u. die Vorsteher der Anstalt die Kleider theuer bezahlen müssen. Ich halte es immer für ein Zeichen eines ordentlichen Knaben, wenn er, sobald er etwas an seinen Sachen entzwey gehen siehet, zu rechter Zeit es erinnert, damit es wieder gebeßert werden kan. Wenn aber ein Jüngling oder Knabe anfängt über die Kleidung selbst zu denken: Solte das u. jenes nicht anders seyn? solte mein Kleid, mein Hut, meine Schuhe, meine Stiefel, meine Schnallen nicht so gemacht
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 608. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/614&oldid=- (Version vom 18.7.2025)