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Deswegen habe ich schon gesagt, daß ihr mit euren Kleidern u. Wäsche ordentlich umgehen müßt. So müßt ihr auch bey euren kleinen Ausgaben schon darüber denken, daß ihr euch nichts unnöthiges, noch viel weniger gar etwas schädliches dafür anschafft. Wir sehen es sehr gern, wenn ihr schon im Paedagogio über eure Ausgaben denken lernt; denn wenn ihr hier nicht eure nöthigen Ausgaben mit eurem bestimmten Taschengelde bestreiten lernt, so werdet ihr gewiß auch nicht in Barby, wo ihr mehr unter die Hände krigt, mit dem auskommen, was euch bestimmt ist. Derjenige wird auch in Barby ein ordentlicher Oekonom seyn, der sich hier gewöhnt hat, mit dem ihm zugetheilten sich ordentlich einzurichten. Es ist immer schädlich für euch selbst das Geld ohne Noth auszugeben, wenn auch eure Eltern auf euer anhaltendes Bitten es wieder ersetzen; man geräth dadurch in einen unordentlichen
: Gemein-Nachrichten - Beylagen I-IV 1788,5. , Herrnhut 1788, Seite 612. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.250_Gemein-Nachrichten_1788,5.pdf/618&oldid=- (Version vom 19.7.2025)